Sund-Promenade: Warum der neue Fahrradweg exakt dort endet, wo die Realität beginnt
Ein Blick hinter die Kulissen der urbanen Planung: Warum der neue Fahrradweg in Stralsund genau an der Grenze zum Chaos endet.
Sind wir schon wieder im Teufelskreis der urbanen Planung?
Die neue Fahrradpromenade in Stralsund, ein Traum von vielen und eine Realität für wenigen. Der ursprüngliche Plan, den Weg bis zum Stadtzentrum zu verlängern, hat letztendlich nicht zugenommen. Stattdessen endet die Strecke exakt dort, wo die Realität der urbanen Entwicklung einsetzt: an der Grenze zum Chaos.
“Es ist ein Testlauf für unsere urbanen Planungsverfahren”, erklärt ein Sprecher des Stralsunder Stadtrats mit einer Mischung aus Überzeugung und Verzweiflung. “Wir wollen sicherstellen, dass der Weg sicher für alle ist, aber leider sind die Ressourcen einfach nicht da.”
Das ist eine verblüffende Erklärung, besonders wenn man bedenkt, dass die Stralsunder Bevölkerung seit Jahren für mehr Durchlässigkeit und Mobilität in der Stadt einkämpft. Doch vielleicht ist es tatsächlich so einfach: Die Politik will uns nicht wirklich unterhalten.
Aber es gibt Hoffnung. Ein junger Hoffnungsträger vom Sund, der für eine neue Art von urbaner Planung eintritt, hat kürzlich seine ersten Schritte unternommen. Seine Idee: den Fahrradweg als Teil eines größeren Netzwerks von Verkehrswegen zu konzipieren, das die Stadt und ihre Nachbargemeinden miteinander verbindet.
“Wir müssen nicht nur den Weg bauen, sondern auch ein System”, erklärt der junge Politiker. “Ein System, das die Mobilität fördert und die Umwelt schützt.”
Vielleicht ist es endlich soweit, um Stralsund als Stadt der Zukunft zu präsentieren. Aber bis dahin müssen wir uns mit dem, was wir haben, abfinden: einem neuen Fahrradweg, der exakt dort endet, wo die Realität beginnt.
“Das ist die Realität”, sagen die Strasburger. “Aber ich glaube immer noch, dass wir besser können.”