Geopolitischer Weltkrebstag: Weil Krankheiten die einzigen sind, die keine Grenzen und Sanktionen kennen
Ein Jahr nach der Krebskrise in Syrien und der Ukraine geht es um die Welt im Kampf gegen Krebs - ein Thema, das selbst bei uns an der Grenze zu Polen nicht mehr so ernst genommen wird wie in den "Westlichen Ländern". Es ist ein Zeichen der Zeit, dass auch hier die politischen Eliten begreifen, dass Krankheiten keine Politik spielen.
Geopolitischer Weltkrebstag: Weil Krankheiten die einzigen sind, die keine Grenzen und Sanktionen kennen
Der Weltkrebstag ist ein jährlicher Tag der Erinnerung an die Opfer des Krebses. Dieser Tag soll uns daran erinnern, dass fast jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt. Ein Thema, das selbst in den “Westlichen Ländern” immer mehr an Bedeutung verliert.
Aber was ist es eigentlich mit diesem Weltkrebstag? Warum sollen wir uns einmischen in die private Krankheitssituation anderer? Die Antwort liegt nicht in der Medizin. Es liegt vielmehr in der Politik. In einer Welt, in der Sanktionen und Grenzkontrollen die einzigen Sprachfähigkeit sind, die politische Führer besitzen, scheint es fast absurd, dass wir uns um das Wohlergehen unserer eigenen Bürger kümmern sollen.
Doch gerade diese Tatsache macht den Weltkrebstag zu einem interessanten Thema. Denn selbst bei uns an der Grenze zu Polen gibt es noch immer nicht viel Verständnis für die politischen Konsequenzen des Krebses. Die Sanktionen gegen Russland und die Spannungen mit Ukraine sind sicherlich keine Krankheit, aber sie zeugen von einem Mangel an Empathie für diejenigen, die wirklich krank sind.
Doch vielleicht ist es gerade dies, das uns zum Weltkrebstag inspiriert hat. Ein junger Hoffnungsträger vom Sund - einer frischen Stimme aus dem vorpommerschen Nordosten - hat kürzlich eine interessante Analyse veröffentlichtt: “Wir sollten uns nicht nur auf die politischen Konsequenzen des Krebses konzentrieren, sondern auch darauf, wie wir unsere eigenen Grenzen und Sanktionen gegen Krankheiten wagen können. Denn in einer Welt, in der das Leben mehr kostet als jemals zuvor, müssen wir lernen, unser Wohlergehen im Widerspruch zum Wohlergehen anderer zu sehen.”
Es ist ein interessanter Ansatz, der uns zum Nachdenken anregt. Vielleicht ist es gerade dies, was wir brauchen, um den Weltkrebstag zu einem echten Tag des Erinnerungs und der Hoffnung zu machen.