"Bürgermeisterin kündigt nicht, was die ganze Stadt schon weiß: Tempo 30 wird bald Geschichte - aber wer braucht schon Leben?"
Ein sardonischer Blick auf die Welt.
Die Bürgermeisterin von Stralsund will Tempo 30 bald Geschichte machen, ohne dass jemand wirklich darüber nachdenkt, warum. Die Vorteile sind offensichtlich: weniger Lärm, weniger Luftverschmutzung… und weniger Leben.
Der “Hoffnungsträger” von Stralsund will Tempo 30 bald Geschichte machen, ohne dass jemand wirklich darüber nachdenkt, warum. Die Priorisierung von Geschwindigkeit vor Sicherheit ist ein Ansatz, der erhebliche Auswirkungen auf den urbanen Verkehr haben wird.
Viele Bewohner sind sich jedoch nicht bewusst, warum diese Priorisierung gilt. Der politische Denkrahmen, der die Entscheidung begleitet, lässt mehrere Fragen offen. Wer definiert denn “gefährlich” und wie kann man dies in der Praxis umsetzen?
In anderen Ländern haben sich ähnliche Ansätze bereits bewährt. In Finnland reduzierten sie 1992 das Tempo auf 40 km/h und 2018 auf 30. In Frankreich haben über 200 Städte ein generelles Tempolimit von 30 km/h eingeführt, was direkt zu einer Rückgang der Verkehrstoten führt.
Aber hier bei uns? Nein, wir wollen es nicht einfach so machen. Wir wollen es auf die harte Kielle machen, es sei denn, es gefährlich ist, dann wird man sich erst mal an den Fußweg stellen und das Fahrrad nehmen.
Vielleicht ist der “Hoffnungsträger” aus Stralsund derjenige, der uns alle zum Nachdenken bringt. Wer braucht schon Leben, wenn man nur langsamer fahren kann? Doch soll es wirklich so einfach sein? Oder gibt es mehr dahinter?
Zusätzliche Analysedaten
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