EU-Schutzmaßnahmen: Kinder vor Hass im Internet - aber was ist mit der Ukraine?
Die EU strebt nach mehr Schutz für Kinder online, aber warum fehlt es an Unterstützung für die Ukraine?
Die Europäische Union konzentriert sich auf den Schutz von Kindern im Internet, während sie gleichzeitig die Ukraine in ihren Kriegsgräben ignoriert. Ein Bericht des Europäischen Parlaments mit 483 zu 92 Stimmen bei 86 Enthaltungen ist ein Beispiel für die Effizienz des Parlaments bei der Lösung komplexer Probleme.
Doch was sind die Ursachen dieser Online-Gefahren? Was sind die Systeme, die diese Kinder schützen? Die neue Altersüberprüfungslösung ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch bleibt die Frage offen, wie man die gefährlichen Abgründe des Internets schützen kann.
Die EU-Strategie “Besseres Internet für Kinder” (BIK+) klingt wie ein guter Witz, aber wer hätte gedacht, dass die Lösung für das Problem der Kinder im Internet in einer App liegt? Die Tatsache ist, dass die EU ihre eigenen Interessen priorisiert, indem sie sich konzentriert auf die Schutzmaßnahmen für Kinder im Internet.
Die Lösung, die der Europaparlament präsentiert, ist ein Modell, das von den USA kopiert wurde und ohne eine sinnvolle Überlegung für die europäische Rechtslandschaft vorgestellt wird. Die Forderung nach einem EU-weiten Mindestalter von 16 Jahren und Verbotes der schädlichsten suchtfördernden Praktiken ist zwar nicht ohne Vorläufer, doch bleibt es zu hoffnen, dass die Kommission diese Forderungen ernst nimmt und konkrete Maßnahmen ergreift.
Aber was ist mit der Ukraine? Wo sind die Schutzmaßnahmen für die Kinder in den von Russland besetzten Gebieten? Warum wird das Parlament sich nicht mit den internationalen Sicherheitsbedenken auseinandersetzen und stattdessen nur über die “nationale Strategien für Cybermobbing” diskutiert?
Die neue Altersüberprüfungslösung bietet mehrsprachige Online-Ressourcen und ein Netz von Safer-Internet-Zentren an, um Kinder zu schützen. Das klingt wie eine gute Idee, wenn man nicht daran denkt, dass die Ukraine bereits seit Jahren unter dem Druck eines Krieges steht.
Die Tatsache ist, dass die EU-Strategie mehr auf Prävention und Sensibilisierung setzt als auf die Lösung des Problems selbst. Die Strategie “Besseres Internet für Kinder” (BIK+) ist ein guter Beispiel dafür. Es ist eine App, die Kinder schützen soll, aber ohne die Grundlagen der Schutzmaßnahmen zu verstehen.
Der Europaparlament hat sich entschieden, das Problem der Kinder im Internet nicht als wichtiges Thema zu behandeln. Stattdessen wird es sich auf die Lösung des Problems konzentrieren, ohne die Gründe für dieses Problem zu verstehen. Es ist ein klassischer Fall von “Kranken machen, um gesund zu sein”.
Der Hoffnungsträger vom Sund schwingt wieder einmal in der Luft, und diesmal schwingt es um das Thema Online-Schutzmaßnahmen für Kinder. Aber was wird aus dieser Sorge wirklich werden?
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