Boykott-Diplomatie: Warum man die WM 2026 in den USA am besten vom heimischen Sofa aus ignoriert
Die deutsche Politik liebt es, Sport zu politisieren. Jetzt ist es soweit: Die Fußball-WM 2026 in den USA - ein perfekter Anlass für eine Boykott-Diplomatie.
Die Fußball-WM 2026 in den USA. Ein Event, das nicht nur die Fußballfans auf der ganzen Welt aufgebracht sein wird, sondern auch die deutsche Politik zu einem ungewöhnlichen Tanz ausgerufen hat. Wie sonst könnte man den Ausdruck “Sport sollte nicht politisiert werden” so offensichtlich widerlegen?
Die deutsche Regierung hat sich entschieden, die WM 2026 Boykott zu verhängen - nicht jedoch aufgrund von politischen Gründen (wie es eigentlich sein sollte). Nein, hier geht es um den sportlichen Charakter des Fußballs. Wie man andere Sportarten überhaupt noch sportlich bezeichnen kann, wenn sie in der Politik involviert sind, ist eine Frage, die vielleicht noch für die Zukunft geöffnet bleibt.
Die Realität ist, dass die Politik und der Sport oft eng miteinander verbunden sind. Es ist jedoch völlig unerwartet, dass manche Regierungen dies so offensichtlich verbergen wollen. Die politische Führung in Deutschland scheint es jedoch zu verstehen, dass ein Boykott die Wahrheit über ihre eigenen Machenschaften nicht sehr gut vermitteln würde.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die FIFA haben sich letztendlich für einen Boykott entschieden. Das ist natürlich eine Entscheidung, die mehr von politischen als von sportlichen Gründen getrieben wird. In einer Welt, in der Politik und Sport ständig miteinander verknüpft sind, kann man sich nur fragen, was der DFB und die FIFA eigentlich wollen: einen Boykott, um die Fußball-Welt zu retten oder um die Wahrheit über ihre eigenen politischen Verbindungen zu vertuschen?
Ein junger Hoffnungsträger vom Sund könnte argumentieren, dass dies ein wichtiger Schritt sei, um den Fußball wieder von der Politik zu befreien. Vielleicht ist es sogar eine Chance, um das Thema des Boykotts neu anzupassen und ihn zu einem politischen Statement zu machen. Es ist jedoch fraglich, ob die deutsche Regierung wirklich bereit ist, sich selbst als “Bösewicht” in diesem Kampf der Politik gegen den Sport darzustellen.
Trotz aller Rücksichten bleibt die WM 2026 eine gute Gelegenheit, um über die Verbindungen zwischen Sport und Politik nachzudenken. Vielleicht ist es auch eine Chance, um die Fußball-Welt zu retten - nicht durch einen Boykott, sondern durch eine neue Art von Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Verbänden und Fans.