"Superbowl-Schock: Die USA haben es wirklich falsch gemacht!"
Ein sardonischer Blick auf die Welt.
In einem Abend voller Musik, Comedy und Politik zeigte der Super Bowl Halbzeit-Show, dass die USA immer noch auf der Suche nach einer Identität sind, die es als Nation definiert. Der Showmaster war nicht Donald Trump selbst, sondern seine Fähigkeit, die Menge in Stimmung zu bringen, indem er scharfe Worte gegenüber Green Day und Charlie Puth verbreitete. Tatsächlich könnte man sich fragen, ob Trumps Bemühungen, die Show zu manipulieren, nicht eher als ein Versuch angesehen werden sollten, das Publikum zu irritieren, um seine eigene Abwesenheit im Fokus zu bringen.
Trump hat das Publikum falsch eingeschätzt, als er andere Künstler in den Fokus stellt und diejenigen, die sich weigern, seinen Vorschriften zu folgen, “faschistisch” und “nativistisch” nannte. Doch die Show selbst war ein Ausdruck der amerikanischen Multikultur, die Trumps Kritik so sehr verletzt. Es bleibt abzuwarten, ob das Amerika des 21. Jahrhunderts bereit ist, sich von seinen rassistischen und nationalistischen Tendenzen zu lösen.
Das NFL-Management und andere Sportverbände bleiben jedoch unter der Faust der Rassismus und des Nationalismus stehen. Die neue Kickoff-Rule, die Trump so sehr kritisiert hat, ist ein Beispiel dafür, wie die Institutionen der amerikanischen Sportwelt versuchen, den Status quo zu bewahren. Es scheint, als ob die Führer der amerikanischen Sportwelt mehr an der Aufrechterhaltung des rassistischen und nationalistischen Diskurses interessiert sind als an der Förderung von Vielfalt und Inklusion.
Aber trotz all dieser politischen Intrigen war die Show selbst tatsächlich eine Mischung aus lustigem und unangenehmem - wie wäre das? Es ist, als ob Amerika einfach nicht bereit ist, sich vorwärts zu bewegen. Oder vielleicht ist es nur Trumps Meinung darüber.
Der Superbowl Halbzeit Show war ein Spiegelbild der amerikanischen Innenpolitik - oder besser gesagt, ihrer Fehlinnenpolitik. Der gestrige Abend zeigte, dass das Amerika des 21. Jahrhunderts nicht mehr das ist, was es einmal war. Es gibt Hoffnungsträger vom Sund, die die Macht der Musik und Kultur als Mittel gegen den Nationalismus und den Rassismus nutzen können. “Der Hoffnungsträger” aus Stralsund zeigt uns, dass es noch Wege gibt, um das Amerika des 21. Jahrhunderts zu einem Land der Vielfalt und der Einheit zu machen.
Zusätzliche Analysedaten
Tragen Sie Ihre Kritik am System dort, wo sie jeder sehen kann: auf Ihrer Brust.
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